Pressemeldung, 28. September 2005
Neu-Isenburg

Studie: Neuauflage „eCouponing aus User Sicht“ belegt starken Interessenszuwachs

Das User nicht nur selbstsicherer in der Nutzung neuer Medien und daraus resultierender Angebote geworden sind, sondern auch häufiger und bewusster online shoppen, belegt die Neuauflage der Studie „eCouponing aus User Sicht“ der Insecon eMarketing GmbH.

Während im Mai 2003 nur 23% der Befragten schon häufiger einen eCoupon genutzt hatten, ist der Anteil 2 Jahre später bereits auf 39% angestiegen. 14% hatten zumindest einmalig Kontakt mit den virtuellen Rabattmarken, lediglich 45% nutzten diese Vergünstigung bisher noch nicht.

Nur knapp 7% der Befragten lassen sich von einem Online-Gutschein in keiner Weise bei ihrem Einkaufsverhalten beeinflussen. 58% sehen in ihm einen Kaufanreizverstärker und 35% würden den Gutschein auf jeden Fall zum Einsatz bringen, unabhängig davon, ob vor Erhalt des Gutscheins ein Kaufwunsch bestand oder nicht.

Auch bezüglich der Wünsche zur Gestaltung eines eCoupons hat eine leichte Verschiebung stattgefunden. Während 2003 noch 22% der User einen fixen Gutscheinbetrag (z.B. 5,- EUR) bevorzugten, stiegt diese Zahl 2005 auf 30%. Nur 6% würden einen prozentualen Nachlass (z.B. 10%) favorisieren (2003: 8%) und 64% der möchte die Coupon-Form je nach Angebot gestaltet sehen (2003: 69%).

Weiterhin stark blieb die Quote der Befragten, die einen eCoupon auch an Freunde und Bekannte weiterempfehlen würden: 88%. Die Online-Gutscheine sind daher auch weiterhin nicht nur ein Mittel zur Initiierung oder Verstärkung eines Kaufanreizes, sondern auch Basis für mögliche Mund- zu Mund-, bzw. eMail- zu eMail-Propaganda.

Bezüglich der Präferenz sind Online-Gutscheine (13%) und Printgutscheine (11%) nahezu gleich auf. 76% würden ohnehin beide Gutscheinformen zum Einsatz bringen. Genutzt werden die „stofflichen“ Gutscheine jedoch bisher stärker, als die virtuellen. Bereits 77% setzten schon öfter, 14% zumindest einmalig und nur 9% noch nie einen Printgutschein ein.

Aus Sicht des Kaufanreizes gibt es hingegen kaum Unterschiede zwischen on- und offline Nachlässen – 38% sehen in Printcoupons auf jeden Fall einen Kaufanreiz. Für 54% besteht dieser nur, bei bereits vorhandenem Kaufwunsch und 7% bleiben von gedruckten Gutscheinen unberührt.

Auch die Wünsche bezüglich der Gutscheingestaltung sind bei Printgutscheinen ähnlich ausgeprägt: 29% bevorzugen fixe Beträge, 6% einen prozentualen Nachlass und die restlichen 65% möchten dies nach dem Angebot gerichtet sehen.

Im Printbereich ist die Mund-zu-Mund-Werbewirkung mit 90% potentiellen “Weitersagern“ ebenfalls attraktiv für Werbetreibende.

Schnittstellen von Online-Angeboten zur Offline-Nutzung stellen heute für die Consumer ebenfalls keine Hemmschwellen mehr dar. Nur 3% der Befragten verfügt nicht über einen Drucker. 29% könnten online angebotene Gutscheine in Schwarz-Weiß und 68% in Farbe ausdrucken, um sie im stationären Handel einzulösen.

Während 2003 noch 1/3 der Panelteilnehmer nie einen Internet-Einkauf getätigt hatte, ist der Anteil 2005 auf 4% gesunken. 14% kaufen selten online ein, 21% quartalweise, 38% monatlich und 23% wöchentlich oder täglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass angebotene eCoupons auch tatsächlich zum Einsatz kommen, ist somit innerhalb der letzten 2 Jahre deutlich gestiegen.

Leichte Verschiebungen zeigen sich bei den Top 5 der bevorzugten Einkaufsgüter im Internet:

2003
Rang Ware Kaufanteil in %
1 Bücher / CDs 59
2 Bekleidung / Mode 48
3 Eintrittskarten / Tickets 30
4 Kosmetik 29
5 Unterhaltungselektronik 28
* Mehrfachnennung war gestattet

2005
Rang Ware Kaufanteil in %
1 Bücher / CDs 79
2 Bekleidung / Mode 54
3 Unterhaltungselektronik 44
4 Eintrittskarten / Tickets 41
5 Kosmetik 27
* Mehrfachnennung war gestattet

Während Unterhaltungselektronik große Gewinne verzeichnen konnte, haben Kosmetikartikel leicht Anteile verloren.

Die Coupon-Nutzung macht keinen Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern. Sie zieht sich durch alle Einkommensschichten und alle Altersklassen. Insgesamt nahmen 374 Personen an dieser Umfrage teil.

Autorin: B. Queda


Couponing-Studie



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